Ankomst till Huvudstan

Seit Freitag wohne ich etwa 400 Kilomater weiter südlich.

Nach großartigen letzten Tagen in der Steinstadt und einem Abschied, den ich mir kaum anders wünschen könnte, packte ich gestern endgültig meine Sachen und setzte mich in den Bus nach Stockholm.
Mein Gepäck war unheimlich schwer und hat mich wirklich nicht zu einem Befürworter von Umzügen mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden lassen. Dafür war es ein umso wunderbareres Gefühl, die Schwelle zu Wanjas Wohnung zu überschreiten mit der Gewissheit ersteinmal für längere Zeit angekommen zu sein. Ich mag mein neues Zimmer, es ist länglich, mit grünen Wänden und einem Schlafsofa unter zwei Fenstern.

Heute habe ich mir die nähere Umgebung zeigen lassen. Obwohl auch Skarpnäck kein typisches Schwedenviertel ist mit roten Holzhäuschen et cetera, fühle ich mich sehr wohl hier. Bibliothek und Einkaufsmöglichkeiten sind in der Nähe, und auch die U-Bahnstation ist drei Minuten zu Fuß entfernt.
Und vad fin!, überall reden sie Schwedisch. Eigentlich sollte mich das nicht so sehr erstaunen, nach sechs Monaten Sundsvall. Aber hier werde ich von allen Seiten damit konfrontiert: In der Wohnung läuft ununterbrochen das schwedische Radio, meine Mitbewohnerin ist Muttersprachlerin und in der Tunnelbana sowieso.
Möge es meinen Schwedisch-Kenntnissen zu Gute kommen.

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Zuletzt aktualisiert: 16. Jul, 16:59

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